Alea Aquarius – Der Ruf des Wassers

Buchtitel: Alea Aquarius – Der Ruf des Wassers

Buchgenre: Fantasy/Abenteuer

Autor/in: Tanya Stewner

Altersempfehlung: ab 10 Jahren

Verlag: Oetinger Verlag

Erscheinungsjahr: 2015

Seitenanzahl: 320

Inhalt: Nachdem Aleas Pflegemutter Marianne eines Morgens an einem Herzinfarkt leidet, ist Alea zutiefst erschüttert. Um sich abzulenken verbringt sie fast den ganzen Tag an einem Hafen in Hamburg. Dort trifft sie auf die Alpha Cru, so nennen sich die zwei Brüder Ben und Sammy und deren Bandenmitglied Tessa, die mit dem Schiff Crucis durchs Meer fahren. Bald darauf schließt sich Alea ihnen an und erhält den Bandennamen Aquarius zu ihrem Namen. Nach Erlaubnis ihrer Pflegemutter, die keine Kraft mehr hat sich um Alea zu kümmern, vergibt sie das Sorgerecht an Ben, der schon Erwachsen ist, und lässt Alea mit der Alpha Cru auf dem Schiff mitfahren. Alea Aquarius muss jedoch bei der Schiffsfahrt sehr vorsichtig sein, denn sie hat angeblich die Hautkrankeit Kälteurtikaria. Zusammen mit ihren neuen Freunden möchte Alea Aquarius nach Renesse in Holland fahren, um dort mehr über ihre leibliche Mutter zu erfahren, die Alea dort verzweifelt Marianne übergeben hatte. Doch nach einem Sturm auf dem Schiff wird Alea über Bord geworfen und glaubt sie würde sofort sterben. Doch es passieren merkwürdige mit ihrem Körper …

Bewertung: Mit dem Buch „Alea Aquarius – Der Ruf des Wassers“ ist der Autorin Tanya Stewner eine spannende und zauberhafte Geschichte gelungen. Dank dem lockeren und flüssigen Schreibstil konnte ich durch die Seiten gleiten und war von Anfang an in der Geschichte gefangen. Alle Charaktere waren mir sympathisch und ich musste oft wegen Sammys lustigem und aufgedrehtem Benehmen lachen. Auch fand ich es interessant, dass die Kubbel ihrer Krankeit, vor der sich Alea fürchterlich schämt eigentlich etwas ganz Besonderes sind. Alea Aquarius war zunächst ein schüchternes und zurückhaltendes Mädchen, entwickelte sich aber im Laufe des Buches offener zu anderen Menschen. Im Buch spielte Freundschaft und Vertrauen ebenso eine wichtige Rolle. Mir hat auch gut gefallen, dass die Themen Natur- und Umweltschutz, Plastikverschmutzung und dessen Folgen ein wenig im Buch erwähnt wurden. Das Ende des Buches war etwas nervenauftreibend, da ab dem zweiten Teil das eigentliche Abenteuer beginnen würde.

Fazit: Ein zauberhaftes Buch, das die Themen Freundschaft, Zusammenhalt und Natur- und Umweltschutz anspricht.

Gesamtbewertung: 5 Sterne